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Was ist Colored Gigs?

Woher kommt’s – wo geht‘s hin?

Das Colored Gigs Festival geht auf das Engagement des Dresdner Siebdruckkünstlers Lars P. Krause und der Kunstwissenschaftlerin Susanne Magister zurück, die das Siebdruck-Event gemeinsam mit einer Handvoll Kunst- und Kulturschaffender aus der Dresdner Neustadt bereits 2009 aus der Taufe gehoben hatten. Dabei trafen von Anfang an zwei authentische Kunstformen aufeinander, ohne die die letzten 50 Jahre Popkultur nicht denkbar gewesen wären: Handgemachte Musik und aufwendig gestaltete, im Siebdruckverfahren hergestellte Poster für internationale Bands und Musiklabels. Bis zu 3000 Gäste besuchten alljährlich die Ausstellung nebst Konzerten und Siebdruckevents, die zuerst in der Galerie Treibhaus neben der Groovestation und dann viele Jahre in der Scheune im Herzen der Dresdner Neustadt stattfand.

Das Colored Gigs versteht sich dabei als subkulturelles Glanzlicht in einer Stadt, die zwar zu Recht als Kunst- und Kulturstadt von Weltrang bekannt ist, sich allerdings dabei allzu oft selbst oder von anderen auf seinen Ruf als „Barockstadt“ reduziert (wird). Mit dem seit inzwischen über 10 Jahren bestehenden Kunst-Musik-Festival Colored Gigs ist ein substantieller Beitrag zur Vielfalt der kulturellen und künstlerischen Ausdrucksformen entstanden, die moderner und urbaner Kultur Raum und Sichtbarkeit bietet. 

Für 2021 haben sich die Macher des Colored Gigs Festivals neue Wege und Projektpartner gesucht. Aufgrund der aktuellen Situation konnte das Event nicht wie gewohnt als reines Festival im Präsenzformat auf engem Raum konzipiert werden. Deshalb wurden mehrere Planungsvarianten einbezogen. Mit dem neuen, hybriden Festivalformat „COLORED GIGS – Redux“ kommt nun ein Event in die Stadt, das den Erfordernissen der Pandemiesituation gerecht wird und gleichzeitig Konzepte erprobt, die auch in Zukunft gangbare neue Wege sein können um Kunst, Kultur und Menschen zusammenzubringen, Erlebnisse zu schaffen und Austausch zu ermöglichen.

Deshalb freut sich das Colored Gigs Team außerordentlich, mit dem Medienkulturzentrum Dresden einen Projektpartner gefunden zu haben, der über die Erfahrung und die Infrastruktur verfügt, um digitale Medien für Kommunikation, Bildung und Kultur professionell und publikumsnah zu nutzen. Gemeinsam wurden neue Formate gefunden, um die  Siebdruckkunst und Kultur auf neuen Kanälen sicht- und erlebbar zu machen. Dabei stehen Formate der Interaktion und des Austauschs im Vordergrund.